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Ist Tierkommunikation wissenschaftlich belegt?

Image by Annie Spratt

Tierkommunikation und Telepathie:
Humbug oder
wissenschaftlich belegt?

Auch wenn Tierkommunikation und Telepathie im Allgemeinen von manchen Menschen noch als „Humburg“ abgetan wird und noch nicht alles wissenschaftlich geklärt ist - es tut sich was: Aktuelle Forschungen kommen zu dem Schluss, dass es telepathische Kommunikation sehr wohl nachweisen lässt, bspw. bei autistischen Kindern.

 

Forschungsvorhaben nehmen das Phänomen Telepathie im Allgemeinen und Tierkommunikation im Speziellen in ihre Forschung und Lehre mit auf. Diese Untersuchungen spiegeln noch nicht den Stand der wissenschaftlichen Forschung insgesamt wider, das soll nicht unerwähnt bleiben. Dennoch: es gibt mittlerweile einige Forschungsansätze, die in eine neue Richtung weisen.

wissenschaftliche Forschung zu Tierkommunikation

An der University of Saskatchewan (Kanada) forscht M.J. Barrett (PhD)  zu „Multispecies Methods", darunter explizit zu „Intuitive Interspecies Communication" (IIC) also das, was wir als Tierkommunikation bezeichnen.

Barrett betreut mehrere Forschungsvorhaben zu dem Themenfeld Tierkommunikation.


Durch meinen eigenen Hintergrund im wissenschaftlichen Kontext verfolge ich diese Entwicklung mit besonderem Interesse. 2023 habe ich am „International Multispecies Methods Research Symposium: Intuitive Interspecies Communication" teilgenommen, bei dem genau diese Forschung vorgestellt wurde.

wissenschaftliche Forschung zu Telepathie:

Die Psychiaterin Dr. Diane Powell, Johns Hopkins University, hat Studien mit Tests wie diesem durchgeführt:

Haley, ein nichtsprechendes autistisches Mädchen, das mithilfe eines elektronischen Buchstabenbretts kommuniziert, sitzt in einem Raum mit ihrer Mutter. In einem Test hält Haleys Mutter eine Bildkarte mit einem Dreieck so hoch, dass nur die Kamera sie sieht, nicht aber Haley. Die Therapeutin, die das Buchstabenbrett hält, fragt Haley, was auf der Karte zu sehen ist, und Haley tippt korrekt die Antwort: Dreieck. Powell betont dabei, dass die Therapeutin das Gerät während des Tippens nicht bewegt — ein Hinweis darauf, dass sie die Antwort nicht unbewusst beeinflusst. Diese Prozedur wiederholt sich mehrfach mit demselben Ergebnis. Sie beschreibt diese und weitere Fallbeispiele in ihrem Buch *The ESP Enigma: The Scientific Case for Psychic Phenomena* (Consciousness Studies Press, 2025).

 

Ich finde diesen Test aus einem persönlichen Grund besonders schön: Das Senden von Farben und Formen zwischen Kursteilnehmer*innen ist eine der Übungen, mit denen ich in meinen Ausbildungskursen den Einstieg in die Tierkommunikation beginne: eine Person schreibe eine Farbe oder malt eine Form auf einen Zettel und sendet diese an den Übungspartner. Es ist dasselbe Grundprinzip wie bei der Tierkommunikation: die telepathische Übertragung von Gedanken, nur eben zwischen Menschen statt zwischen Mensch und Tier. Das Tollste daran ist: dadurch, dass wir das, was wir senden, zunächst aufschreiben oder malen, ist es unter den Teilnehmern überprüfbar, was wir wirklich senden wollten! Das gefällt insbesondere den Skeptikern 😉

Image by Unseen Studio
Image by Samantha Gades

Was diese Forschungsansätze für Tierkommunikation und telepathische Kommunikation bedeuten:

 

Es handelt sich um erste, aber ernstzunehmende Schritte in Richtung wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Telepathie und Tierkommunikation – nicht um einen abgeschlossenen Beweis.

 

„Humbug" oder „Geschwurbel" sind als pauschale Abwertung inzwischen aber zumindest überholt. Wie Barret u.a. schreiben:

 

Tierkommunikation fliegt nicht mehr unter dem Radar! 

 

No Longer Under the Radar:
Animal Communicators and a Shifting Paradigm for Interspecies Engagements. Barrett, M.J., Mathur, A., Zmud, L., Hoessler, C., Kuppenbender, S., Ghoreishi, Z., Hinz, V., (revisions submitted). Society and Animals)

 

Meine eigene Überzeugung stützt sich nicht in erster Linie auf diese Studien, sondern auf sprichwörtlich tausenden Gespräche in meiner Praxis, in denen ich Dinge über Tiere erfahren habe, die ich vorher unmöglich wissen konnte. Das ist kein wissenschaftlicher Beweis, aber ein sehr persönliches, immer wiederkehrendes Indiz. 

 

Mehr zur Funktionsweise von Telepathie generell liest du hier: Telepathie mit Tieren

 

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